Gedanken

Huna-Segen
Meine Arbeit als Schamanin
Fragen und Antworten

Huna-Segen

Möge der goldene Regen des Segens, des Friedens und des Schutzes
in und durch uns fließen und in alles hinein,
womit wir sichtbar und im Verborgenen verbunden sind.

Möge der goldene Regen des Segens, des Friedens und des Schutzes
in und um uns fließen, um alle Menschen und um die ganze Welt.
Zu Ehren des großen Geistes
und zum Ruhme der Schöpfung.

Aloha Mahalo

Hibiscus klein
(nach der Vorlage von Jeanne Ruland aus dem Buch “Aloha”)



Triskele-I



Meine Arbeit als Schamanin

Wie in vielen anderen Berufen und Berufungen gibt es auch als Schamanin viele verschiedene Weisen,
wie man tätig sein kann. So wie ein Schreiner sich spezialisiert und vielleicht Küchen baut, so findet man auch nach der Ausbildung, die ich durchlaufen haben, den eigenen Weg, der zur eigenen Schwingung passt und hinter dem man voll stehen kann.

In meiner Ausbildung habe ich gelernt, zwischen den Welten zu reisen, was auch die wörtliche Übersetzung des Wortes „Schamane“ ist: Reisender zwischen den Welten.

Dies bedeutet, dass ich mich und andere dabei unterstützen kann, den wahren Hintergrund der Ereignisse zu erkennen. Denn oft haben wir genau mit den Menschen die größten Probleme,
die wir am meisten lieben. Und gerade da stehen uns die Emotionen dann im Weg und blockieren unser Denken und Handeln.

Manchmal kommen tatsächlich Menschen zu mir, die mich fragen ob ich Liebeszauber oder dergleichen kann. Aber da muss ich sie enttäuschen. Zauberwerk und Hokuspokus gehört nicht zu meiner Arbeit :-)

Mir geht es darum, dass Menschen wieder zueinander finden oder wenigstens in Frieden kommen miteinander, weil sie erkennen, dass Wut, Hass, Verletztheit, Traurigkeit......... Emotionen des Augenblicks sind und nicht der Wahrheit entsprechen. Dass sie verstehen können, warum manche Beziehungen ewig halten und warum andere beendet werden.

Viele Dinge können wir nicht ändern aber wir können unseren Blickwinkel darauf ändern und unsere Gefühle, die einhergehen. Denn nach meiner Ansicht sollte es Wunsch und Ziel sein, dass wir trotz all der Herausforderungen, die uns das Leben bringt, unser Leben als Geschenk empfinden können.

Und dabei geht es nicht nur um uns selber, sondern auch um die Welten die uns umgeben.
Die Pflanzen, die Tiere, die Steine und jedes kleine Detail der Schöpfung besteht aus Schwingung. Eine Schwingung mit der wir Kontakt aufnehmen können. Nicht umsonst sagt man, dass man mit seinen Pflanzen sprechen soll, damit sie gut gedeihen. So trete ich oft in unseren Garten und kann spüren, dass ich überall von Schwingung umgeben bin. Und es ist ein Geschenk. Auch das bedeutet „Gespräch zwischen den Welten“. In diesem Falle, zwischen dem Menschen und der Natur. Ich danke aber auch unserem Auto, wenn es uns gut ans Ziel gebracht hat und nicht zu vergessen allen Engel und Verkehrselfen, die uns begleitet haben.

Oft sage ich meinen Klienten: „Lerne friedlich wie ein Baum zu sein, der manchmal starken Winden trotzen muss und dennoch seine Früchte trägt.“

Ich liebe meine Arbeit als Schamanin sehr, weil sie mir immer wieder zeigt, welch wundervolles Potenzial das Leben uns bietet. Wie facettenreich unser Dasein ist und das es schlussendlich immer wieder um das gleiche geht: Durchschaue deine Probleme und gehe zurück auf den Weg der Liebe. 

Leider löst der Begriff Schamanentum immer noch große Angst bei vielen Menschen aus, weil sie vielleicht keine genaue Vorstellung von dem haben, was wirklich dahinter steckt. Und wie in allen anderen Berufen, gibt es bestimmt auch hier schwarze Schafe, die das Wissen missbrauchen und ihre Macht ausspielen.

Doch im Großen und Ganzen darf ich sagen, dass ich in all den Seminaren und Ausbildungen, die ich durchlaufen habe, unglaublich liebenswürdige, naturverbundene, urige - „g'standene Leut“ - kennen gelernt habe, deren Ansinnen es ist, in Frieden zu sein und diesen Frieden auch weiter zu geben.

Triskele-I


Fragen und Antworten

Vielleicht kann ich ein bisschen Klarheit schaffen, indem ich Antworten auf viel gestellte Fragen
hier niederschreibe:

Kann das jeder machen?

Ja, das Werkzeug des schamanischen Reisens kann jeder erlernen. Es ist eine Technik der Energiearbeit, wie auch Abbeten oder Pranaheilung z. B.. Doch erst durch die persönliche Entwicklung entscheiden wir, ob wir auch als Schamane arbeiten wollen. Denn es ist eine Form der Geistheilung und beinhaltet, dass man oft mit den Sorgen und Lasten anderer konfrontiert wird und dass nicht nur zu „Geschäftszeiten“ sondern dann, wenn die Menschen Unterstützung brauchen, auch wenn es sonntags oder am späten Abend ist. Bei uns haben viele wunderbare Menschen schon die Ausbildung gemacht aber nur wenig haben sich dazu entschieden weiter zu machen, weil ganz schnell klar wird, dass es nicht nur ein Beruf sondern eine Berufung ist. Denn weiter zu machen bedeutet, dass man auch für sich selber in allem den Frieden suchen und finden sollte und dass ist für jeden, Schamane oder nicht Schamane, eine große Herausforderung.


Muss man Drogen nehmen, um es zu können?

Nein :-)
Ich weiß, dass früher die Schamanen – und vielleicht auch noch heute - oft Rauschmittel genommen haben, um in tiefe Bewusstseinsschichten einzutauchen, doch ich selber habe noch nie welche benutzt, weil ich glaube, dass alles, was mir erlaubt ist zu tun, durch reine und liebevolle Gedankenarbeit statt finden kann.


Ist das Voodoo?

Um ehrlich zu sein, weiß ich über Voodoo nur, dass es mit Puppen praktiziert wird und einen gewaltvollen Eingriff in die Struktur fremder Personen bedeutet.
Dies ist der krasse Gegensatz zu meiner Arbeit, die den freien Willen des Einzelnen achtet und nichts erzwingt. Ich stelle gegenüber den Klienten immer wieder klar, dass es sinnvoller ist an sich selber zu arbeiten und die eigene Einstellung zu überdenken, als darauf zu hoffen, dass die anderen sich ändern. Es ist unsere Aufgabe, dass Leben zu nehmen, wie es ist und trotzdem klar zu kommen und im besten Fall dabei sogar glücklich zu sein.


Wie schaut eine schamanische Beratung aus?

Der Klient kommt zu mir und ich fühle mich als erstes in seine Chakren (Energiefelder des Menschen) ein, damit ich ohne Vorwissen spüren kann, wie es dem Klienten energetisch geht.

Danach sprechen wir über die Sorgen und Kümmernisse des Klienten.

Dann trommle ich und gehen auf Gedankenreise um zu erspüren, ob es energetisch Knoten und Blockaden gibt und welche Bilder sich zu der jeweiligen Thematik zeigen. Dort setzte ich liebevolle Impulse, die dem Klienten ermöglichen, dass er mit seinem Leben und den Ereignissen auf seinem Weg in Frieden kommen kann.

Anschließend erzähle ich, wenn er es möchte, von der „Reise“.


Welche Götter betest Du an?

Ich bin Christin und somit glaube ich an einen Schöpfer. Ich glaube an eine Quelle aus der alles und alle kommen. In meiner Arbeit sind die Engel genauso wichtig wie die Krafttiere
und wenn nichts mehr hilft, beten hilft immer ;-)

Auch wenn ich mir bewusst bin, dass jeder Baum und jede Pflanze lebt, so bete ich diese Dinge nicht an, sondern ich genieße ihre Schwingung und manchmal rede ich mit ihnen, wie jeder andere auch, der sich bewusst ist, dass er dort Leben vor sich hat.

Jesus ist der Freund meines Herzens und Mutter Maria hat mir in vielen Stunden schon Trost gespendet und inneren Frieden. Allerdings glaube ich nicht mehr an die katholische Kirche.
 Ich glaube, dass man Glaube überall und jeden Tag leben kann, auch ohne Zugehörigkeit zu einer Institution. Wobei ich auch zugestehen darf, dass ich sehe, dass der wöchentliche Gang zur Kirche vielen Menschen Trost und Kraft spendet. Und somit denke ich, hat alles seine Berechtigung.

Am Sonntagvormittag in unseren Garten zu sitzen, den Vögeln zu lauschen und eine tiefe Dankbarkeit in mir zu spüren, dass ich sein darf wie ich bin, ist für mich der schönste Gottesdienst.


Kannst Du Deine Gabe auch nutzen, um anderen zu schaden?

Wie bei einem Auto hat man auch hier die Wahl, nach links oder nach rechts zu fahren. Doch sollte man sich immer und bei allem was man tut bewusst sein, dass es  Rechnung trägt. Gebe ich schlechte Schwingung nach außen, kommt sie irgendwann zurück. Und gebe ich gute Schwingung nach außen, kommt sie irgendwann zurück. So ist „gut sein“ eigentlich eine sehr eigennützige Sache :-)
 denn irgendwann werden wir für das belohnt, was wir tun. Und noch eine schöne „Nebenwirkung“ des „gut seins“ ist, dass es uns selbst dabei auch immer gut geht, wenn wir Gutes geben.

Ich kann ohne Übertreibung behaupten, dass es mir besser geht als je zuvor in meinem Leben, weil Zufriedenheit und Dankbarkeit einen stetigen Platz an meiner Seite haben. Und das ist auch der Fokus meiner Arbeit. Wenn jemand kommt und sich über seinen Partner beklagt, überlegen wir nicht, wie wir ihn ärgern können, sondern wir überlegen, wie es möglich ist, mit ihm in Friede zu kommen und ob da vielleicht nicht doch noch irgendwo ein Funke der alten Liebe ist, dem wir eine Chance geben können, wieder zu entfachen, indem wir alles mal anders betrachten. 

Von Herzen Eure Schamanin Doris